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Aktuelles

Neuer Präsident des Stiftungsrats (Dezember 2013)
Am 2. Dezember 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Ständerat Joachim Eder, Ständerat des Kantons Zug, als neues Mitglied und Präsidenten des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Frau Ständerätin Christine Egerszegi, die sich aus dem Stiftungsrat zurückzieht.
Stiftungsrat

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Dezember 2013)
Am 2. Dezember 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Dr. med. vet. Kaspar Jörger, Leiter der Abteilung Tierschutz des (neuen) Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Herrn Prof. Dr. Hans Wyss, Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen, der sich aus dem Stiftungsrat zurückzieht.
Stiftungsrat

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Oktober 2013)
Am 31. Oktober 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Dr. med. vet. Philippe Bugnon, Mitarbeiter des Instituts für Labortierkunde an der Universität Zürich, als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Frau Silvia Matile-Steiner, die in den Ruhestand getreten ist.
Stiftungsrat

Jahresbericht 2012 veröffentlicht (Juni 2013)
Am 7. Mai 2013 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2012 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2012 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Für Forschungsbeiträge wurden Fr. 619 000.00 ausbezahlt. Vier neue Projekte wurden genehmigt und vier Projektabschlüsse konnten gewürdigt werden.
Jahresbericht 2012 | PDF-Version

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Mai 2013)
Am 7. Mai 2013 hat der Stiftungsrat Frau PD Dr. Birgit Ledermann, Mitarbeiterin von Novartis Pharma AG Basel (Deputy Corporate Animal Welfare Officer), als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Sie folgt auf Herrn Dr. Markus Schmutz, der bei Novartis ausgetreten ist.
Stiftungsrat

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Mai 2013)
Am 7. Mai 2013 hat der Stiftungsrat Frau Claudia Mertens, dipl. phil. nat., wissenschaftliche Mitarbeiterin des „Zürcher Tierschutz“, Zürich, als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Sie folgt auf Herrn Dr. Franz P. Gruber, der Ende 2012 altershalber ausgetreten ist.
Stiftungsrat

Neuer wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Expertenausschusses (Februar 2013)
Der Stiftungsrat hat auf 1. März 2013 Herrn Prof. Dr. med. Ernst B. Hunziker, Leiter des Center of Regenerative Medicine for Skeletal Tissues an der Universität Bern, zum neuen wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden des Expertenausschusses gewählt.
Expertenausschuss

Rücktritt von Prof. Dr. Peter Maier als wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Expertenausschusses (Dezember 2012)
Ende 2012 ist Prof. Dr. sc. nat. ETH Peter Maier in den Ruhestand getreten, nachdem er während 12 Jahren für die Stiftung tätig war. Er hat die Stiftung in dieser Zeit zu einer auch von den akademischen Forschern anerkannten Institution mit europäischer Ausstrahlung entwickelt. Der grosse Dank der Stiftung für seinen erfolgreichen Einsatz begleitet ihn in seiner weiteren Tätigkeit als Toxikologe an der Universität Zürich.

25 Jahre und immer noch aktuell; 25 Jahre Forschungsunterstützung für 3R (Dezember 2012)
3R-Info Bulletin 50
Prof. Dr. Peter Maier, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Forschung 3R, präsentiert Überlegungen zur Sichtbarkeit, Aktivität und zukünftigen Rolle der Stiftung.
Dr. Stefanie Schindler, eine Tierschutzexpertin, präsentiert eine Auswertung von 25 Jahren Forschungsunterstützung.
Aus Anlass von 25 Jahren Aktivität der Stiftung Forschung 3R beschreiben die Autoren die gegenwärtige Situation im Bereich Tierversuche in der Schweiz (Bekanntheitsgrad der Stiftung, limitierte Geldmittel) und die bisher erreichten Fortschritte bei Reduction und Refinement.
Damit der Verbrauch von Versuchstieren auch im Bereich „Life Sciences“ nicht weiter ansteigt, sollten im Rahmen der etablierten Forschungsförderung bei Projekten mit Tierversuchen 3R-relevante Aspekte gezielt unterstützt werden. Was mit den limitierten Mittel der Stiftung Forschung 3R in den vergangenen 25 Jahren in den verschiedenen Fachgebieten erreicht werden konnte, wird in einer Studie untersucht, deren erste Ergebnisse präsentiert werden.
3R-Info Bulletin 50

Projektabschluss (Dezember 2012)
Einführung von Moribund in die OECD-Richtlinie für den Fisch-Letalitätstest und Auswirkungen auf den Wert der Toxizität
Dr. Hans Rufli, ecotoxsolutions, Basel, Schweiz
Im Projekt wurde versucht, im Akuten Toxizitätstest mit Fischen den Endpunkt „Moribund“ zu definieren, um ihn als Abbruchkriterium in die OECD-Richtlinie 203 einzuführen. Die retrospektive Aufarbeitung von Daten und Protokollen aus hunderten von bereits durchgeführten Toxizitätstest mit Fischen ergab, dass das „Leiden“ der Tiere unter der akute Wirkung einer Prüfsubstanz durch die Einführung von „Moribund“ und entsprechendem Entfernen des Tieres aus dem Versuch, um bis zu 92 Stunden verkürzt werden kann. Der LC50 Wert wird durch die Einführung des Kriteriums „Moribund“ in bis zur Hälfte der Studien verringert und dies im Durchschnitt um den Faktor 2. In Zusammenarbeit mit dem Schweiz. Bundesamt für Umwelt und EU-Ländern wird versucht, eine entsprechende Änderung des OECD-Protokolls zu erreichen. Dies würde zu einer signifikanten Reduktion des Leidens von Fischen in diesem Test beitragen.
Projekt 123-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Ein neues in vitro Modell zur Erforschung von therapeutischen Massnahmen zur Regeneration des Rückenmarks und zur Heilung von Rückenmarksverletzungen
Prof. Dr. Roman Chrast, Abteilung für medizinische Genetik, Universität Lausanne, Lausanne, Schweiz
Das Projekt zielte darauf ab, in den von den Projektleitern entwickelten organotypischen Slice-Kulturen (longitudinale, sagitale Rückenmarkschnitte von Mäusen) die Wirkung von Substanzen auf die axonale Regeneration in vitro zu studieren. Es gelang auch, Läsionen zu induzieren, wie sie bei der Multiplen Sklerose beobachtet werden. Funktionelle und strukturelle Untersuchungen sind somit möglich. Zahlreiche Versuche am lebenden Tier könnten mit diesem Verfahren vermieden werden. Vergleichende in vivo - in vitro Untersuchungen mit potentiellen Arzneimitteln stehen noch aus.
Projekt 121-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung einer nicht-invasiven Methode zur Erforschung von Rückenmarkserkrankungen, -verletzungen und -regeneration
Prof. Dr. Denis Jabaudon, Abteilung für Neurowissenschaften, CMU, Universität Genf, Genf, Schweiz
Mit diesem Projekt sollte ein Verfahren entwickelt werden, mit welchem minimal-invasive Injektionen (z.B. von Plasmiden) ins Rückenmark von Mäusen ohne chirurgischen Eingriff durchgeführt werden können. Das hätte geringere Mortalität und Belastung der Tiere im Versuch zur Folge. Das hochauflösende Ultraschallverfahren für die Positionierung der Injektionsnadel bei kortikalen Injektionen erwies sich als dem stereotaktischen Verfahren ebenbürtig. Für die spinalen Injektionen hingegen bewährte sich das Verfahren mit Ultraschall nicht. Die angepeilte minimal-invasive Injektion in die Wirbelsäule konnte somit nicht etabliert werden.
Projekt 120-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung einer 3D-Hepatozytenkultur für die Erforschung der Leberinfektion durch Malaria Erreger
Dr. Dalu Mancama, Biosciences Division, Systems Biology, CSIR, Pretoria, Südafrika
Ziel des Projektes war, ein Hepatozyten-Kultursystem aus humanen Leberzellen zu entwickeln, in welchem der primäre Infektionsvorgang für Malaria (Infektion mit Plasmodium Sporozoiten aus der Anopheles Mücke isoliert) und die Proliferation der Parasiten in den kultivierten Leberzellen untersucht werden können. Fernziel wäre, Impfstoffe, Chemoprophylaxe sowie die akute Chemotherapie ohne Tierversuche zu entwickeln. Wichtige Teilschritte konnten erfolgreich realisiert werden. Die in vitro Kultivierung (Vermehrung) des asexuellen Stadiums von Plasmodium falciparum mit Erythrozyten, die Kultivierung der humanen Hepatozyten mit Sporozoiten und die Kokultur mit infizierten Erythrozyten gelangen. Die beobachteten Infektionsraten waren gering und wurden durch die Kulturbedingungen beeinflusst. Die Ergebnisse werden weiter verifiziert.
Projekt 118-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung eines in vitro Tumor-Modells mit menschlichen Zellen als Ersatz zu Tierversuchen
Prof. Dr. Olivier Preynat-Seauve, Abteilung für Pathologie und Immunologie, CMU, Universität Genf, Genf, Schweiz
Ziel des Projektes war es, vom Projektleiter entwickelte anspruchsvolle Zellkulturmodelle für Hirngewebe (Engineered Neural Tissue, ENT, aus embryonalen Stammzellen) und für Glioblastome (Engineered Glial Tumors, EGT, aus humanem Tumorgewebe) zu kombinieren, und damit ein in vitro System für Glioblastomforschung zu entwickeln und molekularbiologisch zu charakterisieren. Damit sollten sehr belastende Tiermodelle ersetzt werden, insbesondere die intracerebrale oder subkutane Injektion von humanen Tumorzellen in immunsupprimierte Mäuse. Das in vitro System konnte erfolgreich realisiert werden. Die Reaktion des transplantierten EGT in das ENT-Gewebe wurde histopathologisch und molekularbiologisch untersucht. Der Anwendungsbereich des Modells muss noch weiter abgeklärt werden.
Projekt 115-09

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung eines in vitro Verfahrens zur Entwicklung von Maul- und Klauenseuche Impfstoffen als Ersatz für den in vivo Challenge Infektionstest
Dr. Artur Summerfield und Dr. Kenneth McCullough, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI), Mittelhäusern, Schweiz
Ziel des Projektes war es, einen zuverlässigen und raschen in vitro Test zu entwickeln, um die belastenden Expositionsversuche am lebenden Tier für die Abstimmung des Impfstoffes auf den aktuellen Virustyp der Maul- und Klauenseuche zu ersetzen. Eine virustyp-spezifische Antwort konnte in Kulturen mit spezialisierten Immunzellen gemessen werden. Mit der Verwendung von genetisch modifizierten Zellen wurde der Test weiter vereinfacht und verbessert. Damit wurden die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet, um robuste, auf Zell-Linien basierende Tests zu entwickeln. Der Test wird nun im Rahmen eines europäischen Konsortiums (FMD-DISCONVAC) weiter validiert.
Projekt 113-08
Informationen für Gesuchsteller und Projektleiter

Termine

Schwerpunkte

Anleitung für eine Projektskizze

Anleitung für vertiefenden Projektbeschrieb

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Formular für Jahresberichterstattung (Word)

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