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Aktuelles

Neuer wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Expertenausschusses (Februar 2013)
Der Stiftungsrat hat auf 1. März 2013 Herrn Prof. Dr. med. Ernst B. Hunziker, Leiter des Center of Regenerative Medicine for Skeletal Tissues an der Universität Bern, zum neuen wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden des Expertenausschusses gewählt.
Expertenausschuss

Rücktritt von Prof. Dr. Peter Maier als wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Expertenausschusses (Dezember 2012)
Ende 2012 ist Prof. Dr. sc. nat. ETH Peter Maier in den Ruhestand getreten, nachdem er während 12 Jahren für die Stiftung tätig war. Er hat die Stiftung in dieser Zeit zu einer auch von den akademischen Forschern anerkannten Institution mit europäischer Ausstrahlung entwickelt. Der grosse Dank der Stiftung für seinen erfolgreichen Einsatz begleitet ihn in seiner weiteren Tätigkeit als Toxikologe an der Universität Zürich.

25 Jahre und immer noch aktuell; 25 Jahre Forschungsunterstützung für 3R (Dezember 2012)
3R-Info Bulletin 50
Prof. Dr. Peter Maier, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Forschung 3R, präsentiert Überlegungen zur Sichtbarkeit, Aktivität und zukünftigen Rolle der Stiftung.
Dr. Stefanie Schindler, eine Tierschutzexpertin, präsentiert eine Auswertung von 25 Jahren Forschungsunterstützung.
Aus Anlass von 25 Jahren Aktivität der Stiftung Forschung 3R beschreiben die Autoren die gegenwärtige Situation im Bereich Tierversuche in der Schweiz (Bekanntheitsgrad der Stiftung, limitierte Geldmittel) und die bisher erreichten Fortschritte bei Reduction und Refinement.
Damit der Verbrauch von Versuchstieren auch im Bereich „Life Sciences“ nicht weiter ansteigt, sollten im Rahmen der etablierten Forschungsförderung bei Projekten mit Tierversuchen 3R-relevante Aspekte gezielt unterstützt werden. Was mit den limitierten Mittel der Stiftung Forschung 3R in den vergangenen 25 Jahren in den verschiedenen Fachgebieten erreicht werden konnte, wird in einer Studie untersucht, deren erste Ergebnisse präsentiert werden.
3R-Info Bulletin 50

Projektabschluss (Dezember 2012)
Einführung von Moribund in die OECD-Richtlinie für den Fisch-Letalitätstest und Auswirkungen auf den Wert der Toxizität
Dr. Hans Rufli, ecotoxsolutions, Basel, Schweiz
Im Projekt wurde versucht, im Akuten Toxizitätstest mit Fischen den Endpunkt „Moribund“ zu definieren, um ihn als Abbruchkriterium in die OECD-Richtlinie 203 einzuführen. Die retrospektive Aufarbeitung von Daten und Protokollen aus hunderten von bereits durchgeführten Toxizitätstest mit Fischen ergab, dass das „Leiden“ der Tiere unter der akute Wirkung einer Prüfsubstanz durch die Einführung von „Moribund“ und entsprechendem Entfernen des Tieres aus dem Versuch, um bis zu 92 Stunden verkürzt werden kann. Der LC50 Wert wird durch die Einführung des Kriteriums „Moribund“ in bis zur Hälfte der Studien verringert und dies im Durchschnitt um den Faktor 2. In Zusammenarbeit mit dem Schweiz. Bundesamt für Umwelt und EU-Ländern wird versucht, eine entsprechende Änderung des OECD-Protokolls zu erreichen. Dies würde zu einer signifikanten Reduktion des Leidens von Fischen in diesem Test beitragen.
Projekt 123-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Ein neues in vitro Modell zur Erforschung von therapeutischen Massnahmen zur Regeneration des Rückenmarks und zur Heilung von Rückenmarksverletzungen
Prof. Dr. Roman Chrast, Abteilung für medizinische Genetik, Universität Lausanne, Lausanne, Schweiz
Das Projekt zielte darauf ab, in den von den Projektleitern entwickelten organotypischen Slice-Kulturen (longitudinale, sagitale Rückenmarkschnitte von Mäusen) die Wirkung von Substanzen auf die axonale Regeneration in vitro zu studieren. Es gelang auch, Läsionen zu induzieren, wie sie bei der Multiplen Sklerose beobachtet werden. Funktionelle und strukturelle Untersuchungen sind somit möglich. Zahlreiche Versuche am lebenden Tier könnten mit diesem Verfahren vermieden werden. Vergleichende in vivo - in vitro Untersuchungen mit potentiellen Arzneimitteln stehen noch aus.
Projekt 121-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung einer nicht-invasiven Methode zur Erforschung von Rückenmarkserkrankungen, -verletzungen und -regeneration
Prof. Dr. Denis Jabaudon, Abteilung für Neurowissenschaften, CMU, Universität Genf, Genf, Schweiz
Mit diesem Projekt sollte ein Verfahren entwickelt werden, mit welchem minimal-invasive Injektionen (z.B. von Plasmiden) ins Rückenmark von Mäusen ohne chirurgischen Eingriff durchgeführt werden können. Das hätte geringere Mortalität und Belastung der Tiere im Versuch zur Folge. Das hochauflösende Ultraschallverfahren für die Positionierung der Injektionsnadel bei kortikalen Injektionen erwies sich als dem stereotaktischen Verfahren ebenbürtig. Für die spinalen Injektionen hingegen bewährte sich das Verfahren mit Ultraschall nicht. Die angepeilte minimal-invasive Injektion in die Wirbelsäule konnte somit nicht etabliert werden.
Projekt 120-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung einer 3D-Hepatozytenkultur für die Erforschung der Leberinfektion durch Malaria Erreger
Dr. Dalu Mancama, Biosciences Division, Systems Biology, CSIR, Pretoria, Südafrika
Ziel des Projektes war, ein Hepatozyten-Kultursystem aus humanen Leberzellen zu entwickeln, in welchem der primäre Infektionsvorgang für Malaria (Infektion mit Plasmodium Sporozoiten aus der Anopheles Mücke isoliert) und die Proliferation der Parasiten in den kultivierten Leberzellen untersucht werden können. Fernziel wäre, Impfstoffe, Chemoprophylaxe sowie die akute Chemotherapie ohne Tierversuche zu entwickeln. Wichtige Teilschritte konnten erfolgreich realisiert werden. Die in vitro Kultivierung (Vermehrung) des asexuellen Stadiums von Plasmodium falciparum mit Erythrozyten, die Kultivierung der humanen Hepatozyten mit Sporozoiten und die Kokultur mit infizierten Erythrozyten gelangen. Die beobachteten Infektionsraten waren gering und wurden durch die Kulturbedingungen beeinflusst. Die Ergebnisse werden weiter verifiziert.
Projekt 118-10

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung eines in vitro Tumor-Modells mit menschlichen Zellen als Ersatz zu Tierversuchen
Prof. Dr. Olivier Preynat-Seauve, Abteilung für Pathologie und Immunologie, CMU, Universität Genf, Genf, Schweiz
Ziel des Projektes war es, vom Projektleiter entwickelte anspruchsvolle Zellkulturmodelle für Hirngewebe (Engineered Neural Tissue, ENT, aus embryonalen Stammzellen) und für Glioblastome (Engineered Glial Tumors, EGT, aus humanem Tumorgewebe) zu kombinieren, und damit ein in vitro System für Glioblastomforschung zu entwickeln und molekularbiologisch zu charakterisieren. Damit sollten sehr belastende Tiermodelle ersetzt werden, insbesondere die intracerebrale oder subkutane Injektion von humanen Tumorzellen in immunsupprimierte Mäuse. Das in vitro System konnte erfolgreich realisiert werden. Die Reaktion des transplantierten EGT in das ENT-Gewebe wurde histopathologisch und molekularbiologisch untersucht. Der Anwendungsbereich des Modells muss noch weiter abgeklärt werden.
Projekt 115-09

Projektabschluss (Dezember 2012)
Entwicklung eines in vitro Verfahrens zur Entwicklung von Maul- und Klauenseuche Impfstoffen als Ersatz für den in vivo Challenge Infektionstest
Dr. Artur Summerfield und Dr. Kenneth McCullough, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI), Mittelhäusern, Schweiz
Ziel des Projektes war es, einen zuverlässigen und raschen in vitro Test zu entwickeln, um die belastenden Expositionsversuche am lebenden Tier für die Abstimmung des Impfstoffes auf den aktuellen Virustyp der Maul- und Klauenseuche zu ersetzen. Eine virustyp-spezifische Antwort konnte in Kulturen mit spezialisierten Immunzellen gemessen werden. Mit der Verwendung von genetisch modifizierten Zellen wurde der Test weiter vereinfacht und verbessert. Damit wurden die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet, um robuste, auf Zell-Linien basierende Tests zu entwickeln. Der Test wird nun im Rahmen eines europäischen Konsortiums (FMD-DISCONVAC) weiter validiert.
Projekt 113-08

25 Jahre Stiftung Forschung 3R (November 2012)
Im Interesse und für das Wohl der Labortiere
Die Stiftung unterstützt seit 25 Jahren die Forschung für bessere Methoden oder Alternativen zu Tierversuchen. Zum Jubiläum organisierte Sie zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Versuchstierkunde eine Ausbildungsveranstaltung im Technopark Zürich. Die Medieninformation vom 20. 11. 2012 gewährt der Öffentlichkeit Einblick in das langjährige Engagement im Dienste des Tierschutzes und der Wissenschaft.

Medienmitteilung (PDF)
Hintergrundinformation zum Jubiläum (PDF)

Wir stellen sechs Forschungsprojekte näher vor:
Ratten im Kernspintomographen beobachten (PDF) – Refine, Reduce (Projekt 82-02)

Verhaltenstests lassen milde Schmerzen bei Mäusen erkennen (PDF) – Refine (Projekt 71-00)

Zellkultursysteme zur Abschätzung des Risikos inhalierter (Nano-)Partikel statt Inhalationsversuche mit Tieren (PDF) – Reduce, Replace (Projekt 89-03)

Hirnschnitte in Zellkultur ermöglichen, Stammzellen auf ihre Eignung für die Behandlung von Hirnschäden zu testen (PDF) – Reduce, Replace (Projekt 103-06)

Mit Zellen statt Schweinen kann die Virulenz des Erregers der Klassischen Schweinepest abgeschätzt werden (PDF) – Reduce (Projekt 105-06)

Akute Toxizitätsprüfung mit Fischen: Weniger Fische weniger lang belasten (PDF) – Reduce, Refine (Projekt 114-08, Projekt 123-10)



Neues Projekt (August 2012)
Entwicklung von kardiovaskulären Simulatoren mit autoregulatorischen Eigenschaften
Prof. Dr. Stijn Vandenberghe, ARTORG Center for Biomedical Research, Universität Bern, Schweiz
Für die Prüfung und Zulassung von kardiologischen Hilfsgeräten werden zahlreiche Untersuchungen an Tieren durchgeführt. Im Projekt wird versucht, Simulatoren soweit der in vivo Situation anzupassen, dass für die Prüfung solcher Hilfsgeräte (wie z.B. Blutpumpen) viel weniger Tiere benötigt werden. Die Herausforderung besteht darin, die autoregulatorischen, klinisch relevanten Mechanismen wie z.B. den Baroreflex (Blutdruck-Herzfrequenz Regulation) oder den Frank-Starling-Mechanismus (Zusammenhang zwischen Füllung und Auswurfleistung) zu simulieren. Die (Vor)prüfung von Hilfsgeräten an diesen weiterentwickelten Simulatoren sollte dazu beitragen, dass nur noch Geräte im Tierexperiment geprüft werden, welche mit grösster Wahrscheinlichkeit auch erfolgreich sind.
Projekt 134-12

Neues Projekt (August 2012)
Entwicklung eines in vitro Systems, in welchem vaskuläre endotheliale Zellen gezüchtet und ihre Funktion unter physiologischen Bedingungen geprüft werden können.
Prof. Dr. Robert Rieben, Departement Klinische Forschung, Universität Bern, Schweiz
Die Funktion von endothelialen Zellen in den Blutgefässwänden wird oft in belastenden Tierversuchen untersucht. Herkömmliche in vitro Verfahren simulieren die physiologischen Bedingungen zuwenig gut. Mit einer neu zu entwickelnden in vitro Versuchsanordnung könnten viele dieser in vivo Untersuchungen ersetzt werden. Im vorgeschlagenen in vitro Modell werden z.B. die Druckverhältnisse und Scherkräfte der pulsierenden Blutflüssigkeit nachgebildet. Das System soll es ermöglichen, Fragestellungen aus den Bereichen Ischämie/Reperfusion und Transplantation, welche in belastenden Tierversuchen untersucht werden, in vitro abzuklären.
Projekt 133-12

Neues Projekt (August 2012)
Identifizierung von zellulären Eigenschaften, welche es ermöglichen, stabile funktionelle hämatopoietische Stammzellen in vitro zu erkennen
Prof. Dr. Matthias P. Lutolf, Institut de Bioingénierie, EPFL Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz
Zur Prüfung, ob hämatopoietische Stammzellen (HSC) fähig sind, über längere Zeit normale Blutzellen zu bilden, werden sie in Mäuse implantiert. Dabei wird gemessen, ob die HSC in der Lage sind, das zuvor durch Bestrahlung zerstörte Blutsystem wieder herzustellen. Diese Prozedur ist für die Tiere sehr belastend und benötigt viele Tiere. Im Projekt wird versucht, neue zelluläre Marker zu identifizieren, mit welchen die Langzeitfunktionsfähigkeit von in vitro expandierten HSC erkannt werden kann.
Projekt 132-12

Neues Projekt (August 2012)
Neue Strategie für die Antikörperherstellung mit Hilfe der Phagen-Selektion Methode für die An-wendung in nicht spezialisierten Labors
Prof. Dr. Christian Heinis, Laboratoire de pro-téines et peptides thérapeutiques, EPFL Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz
Monoklonale Antikörper zur Anwendung in der Forschung werden nach wie vor in hunderttausenden von Nagern hergestellt. Hauptgründe sind die Komplexität der in vitro Methode und die Einschränkungen in der Anwendung kommerziell erhältlicher Phagen-Bibliotheken. Im Projekt wird eine neue Kombination von Techniken untersucht (high-throughput sequening und DNA synthesis), mit welchen das Verfahren viel kostengünstiger durchgeführt werden kann. Eine genügend komplexe Phagen-Bibliothek soll den Forschungslabors ohne Einschränkungen zur Verfügung gestellt werden und die Phagen-Selektion soll mit weniger experimentellen Schritten möglich sein. Das vereinfachte Verfahren könnte auch in nicht spezialisierten Labors durchgeführt werden. Somit könnte die Vereinfachung der Antikörper-Phagen-Selektion der Anwendung dieser seit einigen Jahren im Prinzip bekannten versuchstierfreien Methode zum Durchbruch verhelfen.
Projekt 131-12

25 Jahre Jubiläums-Meeting SGV-SF3R (Juli 2012)
"Replacement" und "Refinement" ergänzen sich
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums, organisiert die Stiftung Forschung 3R vom 19. - 20. November 2012 in Zürich eine Fortbildungsveranstaltung zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Versuchstierkunde. Mehr als 40 Referenten aus Europa, den USA und der Schweiz sind eingeladen. In den von der Stiftung Forschung 3R organisierten Sessionen wird über aktuelle Fortschritte bezüglich der 3R orientiert. An der Programmgestaltung beteiligten sich der europäische Dachverband von Nationalen Konsensus Plattformen für 3R Alternativen (ecopa) und die Schweizerische Gesellschaft für Toxikologie (Swisstox). Es werden gegen 500 Teilnehmende erwartet.
Zur Registrierung
Mehr Informationen zu diesem Ereignis | Programm

Bakterielle Meningitis: Untersuchungen über die Schädigung und deren regenerative Therapie in vitro (Juni 2012)
3R-Info Bulletin 49
Nach einer bakteriellen Meningitis-Infektion werden Regionen (Dentate Gyrus) des Hypocampus geschädigt. An diesen Schädigungen sind sowohl bakterielle Komponenten als auch die entzündliche Abwehrreaktion des Organs beteiligt. Im Projekt gelang es, neuronale Stammzellen / Vorläuferzellen zu unterschiedlichen Stadien auszudifferenzieren und in diesen die Reaktion der schädigenden Wirkung der bakteriellen Meningitis zu simulieren. Eine Reparatur dieser geschädigten Hirnregionen könnte durch die Transplantation von geeigneten neuronalen Zellen erfolgen. Auch dieser Prozess konnte in kultivierten Hirnschnitten in vitro nachvollzogen werden Mit den entwickelten in vitro Methoden wird es in Zukunft möglich sein, aussagekräftige Voruntersuchungen durchzuführen, wie sie z.B. notwendig sind, um geeignete Zellen für die Transplantation zu finden. Nur für eine letzte Bestätigung der in vitro Befunde wäre ein Tierversuch noch notwendig.
3R-Info Bulletin 49 | Projekt 103-06

Jahresbericht 2011 veröffentlicht (Juni 2012)
Am 21. März 2012 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2011 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2011 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Für Forschungsbeiträge wurden Fr. 660 000.00 ausbezahlt. Sechs neue Projekte wurden geneh-migt und elf Projektabschlüsse konnten gewürdigt werden.
Jahresbericht 2011 | PDF-Version

Perfundierte Maus-Aorta, ein neuartiges ex vivo Modell (Februar 2012)
3R-Info-Bulletin 48
informiert über das abgeschlossene Projekt
Herstellung von ex-vivo Gewebeschnitten für die kardiovaskuläre Forschung zur gezielten, therapeutischen Intervention bei Atherosklerose
Prof. Dr. med. Patrick Hunziker, Klinik für Intensivmedizin der Universität Basel, Schweiz
Im Projekt wurde Aortagewebe von transgenen Mäusen (ApoE-/- Mäuse) isoliert und als Explantate kultiviert. Die Methode für die Herstellung und die anschliessende on-line Beobachtung im Fluoreszenzmikroskop wurde entwickelt. Sklerotische Stellen an den Aortawänden (Plaques) konnten nach der Perfusion der Aorta mit spezifischen Markern identifiziert und charakterisiert werden. Auch die zeitlichen Verhältnisse der zellulären Veränderungen konnten bestimmt werden. Die Ergebnisse entsprachen weitgehend den Erkenntnissen aus Versuchen mit ApoE-/- Mäusen. Diese Übereinstimmung zeigt auf, dass zahlreiche Untersuchungen, wie z.B. eine Präselektion von potentiellen neuen Medikamenten, ex vivo durchgeführt werden können.
3R-Info Bulletin 48 | Projekt 111-08
Informationen für Gesuchsteller und Projektleiter

Termine

Schwerpunkte

Anleitung für eine Projektskizze

Anleitung für ein Beitragsgesuch

Formular für Projektskizze (Word)

Gesuchsformular (Word)

Formular für Jahresberichterstattung (Word)

Richtlinien für Forschungsbeiträge

Adressen

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