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Aktuelles

Neuer Präsident des Stiftungsrats (Dezember 2013)
Am 2. Dezember 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Ständerat Joachim Eder, Ständerat des Kantons Zug, als neues Mitglied und Präsidenten des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Frau Ständerätin Christine Egerszegi, die sich aus dem Stiftungsrat zurückzieht.
Stiftungsrat

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Dezember 2013)
Am 2. Dezember 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Dr. med. vet. Kaspar Jörger, Leiter der Abteilung Tierschutz des (neuen) Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Herrn Prof. Dr. Hans Wyss, Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen, der sich aus dem Stiftungsrat zurückzieht.
Stiftungsrat

Ein neues in-vitro-Evaluationsverfahren für die Wirksamkeitsprüfung von Impfsubstanzen gegen Maul- und Klauenseuche als Ersatz für die Testung am Tier (November 2013)
3R-Info Bulletin 51
Die Maul- und Klauenseuche ist eine Viruskrankheit beim Rind und Schwein mit schrecklichen Folgen für das einzelne befallene Tier, aber auch mit schwerwiegenden Folgen in epidemiologischer Hinsicht, wenn es einmal zu einem Krankheitsausbruch gekommen ist. Impfstoffe, die nach einem Seuchenausbruch eingesetzt würden, müssen auf den aktuellen Virustyp der Maul- und Klauenseuche abgestimmt werden. Das geschieht in hochbelastenden Expositionsversuchen am lebenden Tier. Im Projekt gelang es Prof. Artur Summerfield und Mitarbeitern am Institut für Virologie und Immunologie (IVI), Mittelhäusern, Schweiz, ein neues in vitro basiertes Wirksamkeitstestverfahren zu entwickeln, das die konventionelle serologische Testung am Tier überflüssig machen wird. Der Test wird nun im Rahmen eines europäischen Konsortiums (FMD-DISCONVAC) weiter validiert.
3R-Info Bulletin 51 | Projekt 113-08

Neues Projekt (Oktober 2013)
Optimierung eines funktionellen in vitro-Verfahrens zum Nachweis der biologischen Aktivität von Botulinum Neurotoxin (BoNT)
Marc-André Avondet und Prof. Dr. Stephen Leib, Gruppe Toxinologie, Labor Spiez, BABS, Schweiz
Botulinum Neurotoxine sind pathogene Ausscheidungsprodukte (Eiweisse) von Bakterien (Clostridium-Botulinum). Sie werden in der Medizin jedoch auch zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet, wie der Dystonie, der Hyperhidrose, des Schielens, von chronischen Schmerzen oder von Kopfweh etc. Diese Neurotoxine werden auch in grossem Umfang in der kosmetischen Industrie und der Schönheits-Chirurgie zur Antifalten-Behandlung der alternden Haut angewandt. Bei der industriellen Produktion neuer Einheiten dieses Neurotoxins für den Verkauf werden in Europa und den USA jedes Jahr weit über eine halbe Million Mäuse für Testzwecke verbraucht. In diesem Projekt wird ein neuer, Liposomen-basierter Wirksamkeitstest erarbeitet, der es ermöglichen soll, in Zukunft auf die Wirksamkeitstestung am Tier zu verzichten.
Projekt 138-13

Neues Projekt (Oktober 2013)
Validierung eines neuen humanen Mikroglia in-vitro-Modells
Prof. Dr. Luis Filgueira, Departement für Medizin, Universität Freiburg, Schweiz
Die lokalen Abwehrzellen im Gehirn werden Mikroglia genannt. Diese spielen eine zentrale Rolle bei verschiedenen Krankheiten des Gehirns, namentlich bei der Abwehr von infektiösen Agentien, bei entzündlichen Reaktionen, aber auch bei regenerativen Prozessen nach Verletzungen oder bei degenerativen Prozessen (Alzheimer`sche Krankheit). Um diese verschiedenen Krankheiten studieren zu können für die Entwicklung neuer Medikamente werden in der Regel Tiermodelle verwendet oder, für in-vitro-Untersuchungen, Mikrogliazellen von Tieren entnommen. Die Forschergruppe hat herausgefunden, dass weisse Blutkörperchen (Monocyten) vom Menschen in vitro in Mikroglia umgewandelt werden können. Diese Erkenntnis erlaubt Studien in vitro zu simulieren, ohne dass Spendertiere benötigt werden. In diesem Projekt geht es darum, das humane in-vitro-Mikroglia-Modell zu validieren.
Projekt 137-13

Neues Projekt (Oktober 2013)
Entwicklung eines neuen in-vitro-Wirksamkeitstests für die Clostridium chauvoei Impfung: Ersatz des Wirksamkeitstests an Meerschweinchen
Prof. Dr. Joachim Frey, Institut für Veterinärbakteriologie, Universität Bern, Schweiz
Der Rauschbrand ist eine schwere Erkrankung beim Rind und Schaf, die von einer bakteriellen Infektion mit Clostridien ausgeht. Sie kann ausgedehntes Absterben von Gewebe bewirken, insbesondere von Muskelgewebe, was dann oft zum Tode führt. Die Entwicklung neuer oder die Verbesserung bestehender Impfstoffe gegen Rauschbrand bedingt die Durchführung von Wirksamkeitstests an Tieren; zu diesem Zweck werden meistens Meerschweinchen verwendet. Solche Tests sind von hohem Schweregrad. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines neuen in-vitro-Assays, der es erlaubt, den gegenwärtig angewandten Test an lebenden Meerschweinchen vollständig zu ersetzen.
Projekt 136-13

Neues Projekt (Oktober 2013)
In-vitro-Engineering eines dynamischen Arteriosklerosemodells mittels humanen dreidimensionalen Zellsystemen
Dr. Benedikt Weber, Zentrum für Regenerative Medizin, Universität Zürich, Schweiz
Die häufigste Todesursache beim Menschen in der westlichen Hemisphäre sind kardiovaskuläre Krankheiten. Als Grundkrankheit liegt meist eine Arteriosklerose vor, eine Krankheit der Blutgefässwände, die oft assoziiert ist mit Übergewicht, zuviel Stress, Rauchen, erblicher Veranlagung etc. Um die Krankheitsentstehung zu erforschen für die Entwicklung und das Testen neuer Medikamente, werden heute verschiedene Tiermodelle verwendet. In diesem Projekt geht es darum, ein neues in-vitro-Modell zu entwickeln für die Simulation dieser Erkrankung, wobei humanes Zellmaterial verwendet werden soll, das bei chirurgischen Eingriffen als Restmaterial anfällt
Projekt 135-13

Neues Mitglied des Stiftungsrats (Oktober 2013)
Am 31. Oktober 2013 hat der Stiftungsrat Herrn Dr. med. vet. Philippe Bugnon, Mitarbeiter des Instituts für Labortierkunde an der Universität Zürich, als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt. Er folgt auf Frau Silvia Matile-Steiner, die in den Ruhestand getreten ist.
Stiftungsrat

Jahresbericht 2012 veröffentlicht (Juni 2013)
Am 7. Mai 2013 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2012 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2012 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Für Forschungsbeiträge wurden Fr. 619 000.00 ausbezahlt. Vier neue Projekte wurden genehmigt und vier Projektabschlüsse konnten gewürdigt werden.
Jahresbericht 2012 | PDF-Version
Informationen für Gesuchsteller und Projektleiter

Termine

Schwerpunkte

Anleitung für eine Projektskizze

Anleitung für vertiefenden Projektbeschrieb

Formular für Projektskizze (Word)

Gesuchsformular (Word)

Formular für Jahresberichterstattung (Word)

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