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| Jahresbericht 2008 veröffentlicht (Juli 2009) |
 | Am 28. Mai 2009 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2008 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2008 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Für Forschungsbeiträge wurden Fr. 553 360.00 ausbezahlt. 6 neue Projekte wurden genehmigt und zwei Projektabschlüsse konnten gewürdigt werden. Jahresbericht 2008 | PDF-Version |
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| Refined ex-vivo rodent heart model reduces in vivo experimentation (Juni 2009) |
 | 3R-Info-Bulletin 40 Dr. Anna Bogdanova und ihre Arbeitsgruppe entwickelten einen Mini-Oxygenator für Mäuse- und Rattenherzen. Damit wird es möglich Untersuchungen an isolierten Herzen mit autologem Blut (vom selben Tier) durchzuführen, welche im Zusammenhang mit Herzerkrankungen stehen. Es geht um Fragestellungen, die bis anhin nur in belastenden Versuchen am Tier (heterotopische Herztransplantation) untersucht werden konnten. 3R-Info Bulletin 40 | Projekt 102-06 |
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| Neues Projekt (Mai 2009) |
 | Entwicklung eines in vitro Tumor-Modells mit menschlichen Zellen als Ersatz zu Tierversuchen Dr. Olivier Preynat, Department of Pathology and Immunology, Faculty of Medicine, Genève Ein aus humanen Stammzellen rekonstruiertes gehirn-ähnliches Gewebe (Egineered Neural Tissue = ENT) soll mit einem glioblastom-ähnlichen Tumorgewebe (Engineered Glial Tumours= EGT) kombiniert werden. Daraus würde ein in vitro Modell entstehen, mit welchem die Interaktionen zwischen humanen Hirn- und Tumorzellen in vitro untersucht und potentielle, organspezifische Zytostatika geprüft werden könnten. Es wird erwartet, dass entsprechende Tiermodelle mit einem hohen Schweregrad reduziert werden können. Projekt 115-09 |
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| Projektabschluss (Mai 2009) |
 | Adjuvanticity of microbial-derived particles and synthetic analogs in vitro Professor Elisabetta Padovan, PhD, Instituto Gulbenkian de Ciência, Oeiras, Portugal Gewisse Adjuvantien, welche das Immunsystem stimulieren, können auch toxische Nebenwirkungen auslösen. Um die Prüfung dieser unerwünschten Nebenwirkungen im Tierversuch zu reduzieren, wurde ein dreistufiges Zellkultursystem mit humanen Blutzellen (Monozyten, dendritische Zellen und T-Zellen) entwickelt. Damit können mögliche unerwünschte toxische sowie erwünschte, das Immunsystem stimulierende Eigenschaften erkannt werden. Infolgedessen kann die Belastung von Tieren durch die Prüfung in vivo weitgehend vermieden werden. Projekt 92-04 |
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| Projektabschluss (Mai 2009) |
 | Assessment of pain and stress in mice by monitoring gene expression changes Dr. sc. nat. Paolo Cinelli, Institut für Labortierkunde, Universität Zürich Ziel des Projektes war es, mit Hilfe der veränderten Gen-Expression Schmerz bei den Tieren (Nagern) zu erkennen. Damit wäre die Grundlage gelegt worden, um neue Schmerzerkennungsmethoden zu entwickeln. Zweihundert Gene wurden mit Hilfe der „Microarray Technologie“ untersucht, 27 Gene mit Hilfe der sensitiveren Methode RT-PCR (Real Time Polymerase Chain Reaction). Es wurden indessen keine signifikanten Unterschiede gefunden zwischen der Genexpression in ausgewählten Hirnregionen von Tieren nach einer Operation im Vergleich zu vorher. Projekt 96-05 | 3R-Info Bulletin 39 |
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| Projektabschluss (Mai 2009) |
 | Kontrollierte Blutperfusion von isolierten Rattenherzen: Ersatz der Herztransplantation an Ratten Dr. Anna Bogdanova, Institut für Veterinärphysiologie, Universität Zürich In diesem Projekt wurde erfolgreich ein ex-vivo Modell eines Rattenherzens entwickelt, welches mit autologem Blut (vom selben Tier) perfundiert werden kann. Mit dieser Methode wird es möglich ex vivo Untersuchungen durchzuführen, welche bis anhin in belastenden Versuchen am Tier (heterotopische Herztransplantation) geschahen. Projekt 102-06 | 3R-Info Bulletin 40 |
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| Projektabschluss (Mai 2009) |
 | Entwicklung eines Zellkultursystems zur Gewinnung und Untersuchung von hämotrophen Mycoplasmen Prof. Dr. med. vet. Regina Hofmann-Lehmann, Veterinärmedizinisches Labor, Universität Zürich Das Ziel dieser Studie war es, die ethisch fragwürdige Vermehrung von Hämoplasmen in Wirtstieren (z.B. Schweinen) durch ein in vitro Kultursystems für M. suis abzulösen. Mit einem mycoplasma-spezifischen Medium, supplementiert mit fötalem Kälberserum, porcinem Embryonalextrakt und Transferrin gelang es, das M. suis Wachstum kontinuierlich zu erhalten. Somit können Untersuchungen über die Eigenschaften von M.suis. ohne eine vorhergehende Vermehrung in Wirtstieren durchgeführt werden. Projekt 104-06 |
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| Projektabschluss (Mai 2009) |
 | Standardisierung und Vorvalidierung von “MucilAir: Ein neues in vitro Zell-Modell aus Epithelzellen der menschlichen Lunge zur Prüfung von Chemikalien auf ihre chronische und akute Toxizität Dr. Song Huang, Epithelix Sàrl, Plan-les-Ouates Das Kultursystem MucilAir, welches aus einem humanen Lungenepithel mit Flimmerepithel besteht, wurde erfolgreich geprüft: Die Protokolle konnten weiter standardisiert werden und von 9 Referenzsubstanzen (aus dem EU AcuteTox Projekt) wurde je eine Dosis-Effekt Beziehung erstellt. Die kultivierten Zellen zeigten einen stabilen Phänotyp und behielten ihre organspezifischen Eigenschaften. Projekt 106-07 |
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| Neues Projekt (März 2009) |
 | Entwicklung eines ex-vivo Gewebemodels für die kardiovaskuläre Forschung und für die Abklärung von therapeutisch wichtigen Vorgängen in der Atherosklerosebehandlung. Prof. Dr. Patrick Hunziker und Dr. K. Bänziger, Universitätsspital Basel In der Atherosklerose Forschung (Ursache der Krankheit, therapeutische Möglichkeiten, Nanomedizin) werden viele Versuchstiere benötigt. In der Arbeitsgruppe von Prof. Patrick Hunziker am Universitätsspital Basel werden von Mäusen (mit fehlendem ApoE Gen) und aus menschlichem Material Arterien isoliert, diese in Kulturmedium verbracht und dort weiter untersucht. Damit können nicht nur Versuchstiere eingespart werden, sondern es wird auch abgeklärt, ob Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern von Maus und Mensch bestehen. Projekt 111-08 |
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| Neues Projekt (März 2009) |
| Ein neues in vitro Modell zur Qualitätsprüfung und Optimierung von künstlich hergestelltem Knorpel für die Reparatur von Gelenken Dr. Zhijie Luo und Prof. Dr. Jennifer Kirkham, Leeds Dental Institute, University of Leeds (UK). Die künstlich hergestellten Knorpelgewebe müssen einerseits auf ihre Funktion und Eigenschaften untersucht werden und andererseits muss gezeigt werden, ob das Gewebe in den Gelenken gut mit dem noch vorhandenen gesunden Knorpel verwachsen kann. Dafür werden in der Regel Versuchstiere verwendet. Mit den neu zu entwickelnden Zellkulturmethoden, soll es möglich werden, diese Untersuchungen weitgehend in vitro durchzuführen. Es wird angestrebt, diese Ersatzmethoden auch für die Routineprüfung weiter zu entwickeln. Projekt 112-08 |
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| Neues Projekt (März 2009) |
 | Entwicklung eines in vitro Verfahrens zur Entwicklung von Maul- und Klauenseuche Impfstoffen als Ersatz für den in vivo Challenge Infektionstest Dr. Kenneth McCullough und Dr. A. Summerfield, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI), Mittelhäuern Bei der Maul- und Klauenseuche (MKS) zeigen die Antigene eine breite Variation. Damit die Impfung erfolgreich verläuft, muss diese auf den aktuellen Virensubtyp abgestimmt und an Tieren geprüft werden (Challenge Infektions-Experimente). Als Ersatz für diese Versuche soll ein neuer, zuverlässiger in vitro Test entwickelt werden. Das Projekt wird im Rahmen eines EU-Konsortiums mit Zugang zu den Seren von vakzinierten Tieren, Reagenzien und mAbs durchgeführt. Damit wird auch eine internationale Validierung des in vitro Tests ohne zusätzliche Tiere möglich. Projekt 113-08 |
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| Neues Projekt (März 2009) |
 | Reduktion der Anzahl von Fischen und deren Belastung in der akuten Toxizitätsprüfung von potentiellen Umweltschadstoffen (OECD Richtlinie 203). Dr. Hans Rufli, ecotoxsolutions, Basel. Bei der akuten Toxizitätsprüfung an Fischen (OECD Protokoll Nr. 203) werden oft zu hohe und zu tiefe Dosierungen der Prüfsubstanz in das Prüfverfahren miteinbezogen. Aus historischen Daten von hunderten von Agro- und Industriechemikalien sollte es möglich werden, retrospektiv, mit statistischen Methoden und der Simulation von Versuchsabläufen, den Dosisbereich zu optimieren und trotzdem gleichwertige Aussagen über die Toxizität von potentiellen Umweltschadstoffen zu erhalten. Damit könnten 10-30% der Fische für dieses Prüfverfahren eingespart werden. Projekt 114-08 | OECD Guideline 203 |
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| Nachweis von Schmerz bei der Maus mit Hilfe der Gen-Expression? (Februar 2009) |
 | 3R-Info Bulletin 39 Dr. Paulo Cinelli und Igor Asner vom Institut für Labortierkunde, Universität Zürich, versuchten, die bei der Schmerzausprägung involvierten Gene zu identifizieren und deren Expression bei Mäusen zu messen. Daraus könnten, so die Erwartung, einfach anwendbare Tests zur Schmerzerkennung entwickelt werden. Dies ist eine Voraussetzung dass Schmerzmittel (sofern erforderlich) zur richtigen Zeit und in genügend hoher Dosis verabreicht werden können. Es wurden über 200 verschiedene Gene, in spezifischen Hirnregionen und mit zwei verschiedenen Operationsprotokollen, untersucht. Dabei wurden noch keine spezifischen Schmerz-Gene identifiziert und keine schmerzabhängige Gen-Expression festgestellt. Die Ergebnisse sind eine wertvolle Grundlage für weitergehende, bereits geplante Untersuchungen. 3R-Info Bulletin 39 | Projekt 96-05 |
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| Neue Expertin (Dezember 2008) |
 | Am 11. Dezember 2008 hat der Stiftungsrat Frau Dr. Stefanie Schindler, Tierärztin und Naturwissenschafterin, von der Stiftung Animalfree Research, Zürich, als Mitglied des Expertenausschusses gewählt. Expertenausschuss |
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| In kultivierten Lungenzellen kann die schädliche Wirkung von Partikeln und gasförmigen Stoffen erkannt werden (Oktober 2008) |
 | 3R-Info Bulletin 38 Prof. Dr. Marianne Geiser Kamber von der Universität Bern und ihre Mitarbeiterinnen isolierten Zellen aus der Lunge von Schlachtschweinen und entwickelten organtypische Kulturen. In den Kulturen können die Verhältnisse in der Lunge gut nachgebildet werden. Nicht nur die Zellen der Schleimhaut (Epithel) sondern auch Makrophagen und die Schleimsekretion selbst werden erhalten. Die letzten beiden sind wichtig für die Entfernung von Partikeln aus der Lunge. Die Anwendung dieses Tests sollte nicht nur zahlreiche Tierversuche ersetzen können, sondern gibt auch Auskunft über die Vorgänge bei einer möglichen schädlichen Wirkung von Stoffen. 3R-Info Bulletin 38 | Projekt 89-03 |
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| START-UP 2. Expertenmeeting in Basel (September 2008) |
 | Scientific and Technological issues in 3Rs Alternatives research in the process of drug development and union politics Am 5. September 2008 fand auf dem Campus von Novartis in Basel das zweite Expertenmeeting im Rahmen des EU Projektes Start-up statt. Unter der Tagungsleitung von Prof. Peter Maier trafen sich 30 Experten aus Europa und den USA, aus sieben pharmazeutischen Firmen, um Vorschläge auszuarbeiten, wie man bei Krankheitsmodellen am Versuchstier die 3R weiterentwickeln und umsetzen könnte. Die Auswertung der erfolgreich verlaufenen Tagung ist Gegenstand eines Berichts von ecopa, welche das Projekt initiiert hat. Die Vorschläge sollen mithelfen, zukünftige Schwerpunkte in 3R relevanten EU-Projekten zu definieren.
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| Jahresbericht 2007 veröffentlicht (Juli 2008) |
 | Am 5. Mai 2008 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2007 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2007 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Für Forschungsbeiträge wurden Fr. 643 800.00 ausbezahlt. Im Übrigen stand das 20-Jahr Jubiläum im Zentrum der Aktivitäten. Jahresbericht 2007 | PDF-Version |
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| Die Biokonzentration von Chemikalien in Fischen kann in vitro bestimmt werden. (Juni 2008) |
 | 3R-Info Bulletin 37 PD Dr. Beate Escher und ihre Arbeitsgruppe verwendeten das in-vitro System PAMPA (parallel artificial membrane permeability assay) und entwickelten den Test weiter, bis die Diffusionsbedingungen weitgehend der Situation in den Kiemen von Fischen entsprachen. Mit diesem neuen Testverfahren können viele Fische eingespart werden, welche heute für die Abklärung von Umweltrisiken von Chemikalien verwendet werden (OECD Test 305). 3R-Info Bulletin 37 | Projekt 100-06 |
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| Neues Projekt (Mai 2008) |
 | Evaluation von Lipidfraktionen als Ersatz für fetales Kälberserum in Zellkulturmedien Prof. Dr. Paul Honegger und Dr. Marie-Gabrielle Zurich Departement für Physiologie, Universität Lausanne, Schweiz. Ein Ersatz des fetalen Kälberserums durch definierte Zusätze in Kulturmedien von Gewebe- und Zellkulturen hätte zwei wichtige Verbesserungen zur Folge: Es werden keine Föten für die Gewinnung des Serums gebraucht und die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aus den Gewebe- und Zellkulturen würde sich verbessern. Als Ersatz könnten Lipidfraktionen verwendet werden. An Zellkulturen wird geprüft, welche Fraktion(en) sich am besten als Serumersatz eignen. Projekt 109-08 |
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| Neues Projekt (Mai 2008) |
 | Entwicklung eines in vitro Tests für das Screening von Arzneimitteln gegen die Schistosomiasis (Bilharziose) Prof. Dr. Jennifer Keiser, Schweizerisches Tropeninstitut, Universität Basel, Schweiz. Die Schistosomiasis wird durch verschiedene humanpathogene Trematoden hervorgerufen. Das Auffinden von potentiellen Arzneimitteln erfolgt üblicherweise an juvenilen und adulten Schistosomen, welche aus infizierten Mäusen oder Hamstern gewonnen werden. Es soll geprüft werden, ob ein Test an Schistosomula, isoliert aus dem ersten Wirt (Schnecken), die Prüfung an Schistosomen ersetzen könnte. Damit würde sich die Infektion von Tieren für das Arzneimittel Screening erübrigen. Projekt 110-08 |
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| Neuer Experte (Mai 2008) |
 | Am 5. Mai 2008 hat der Stiftungsrat Herrn Prof. Dr. Andrew Hemphill, Institut für Parasitologie der Universität Bern, als Mitglied des Expertenausschusses gewählt. Expertenausschuss |
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| Expertentagung über Tiermodelle und 3R in Basel (März 2008) |
 | Die Stiftung Forschung 3R organisiert am 5. September 2008 in Basel eine Tagung mit eingeladenen Experten aus der Pharma-Industrie und aus Universitäten. Das Expertentreffen ist Teil des ecopa Projekts „START-UP“: Scientific and Technological issues in 3Rs Alternatives research in the process of drug development and union politics. An dieser Tagung geht es um den spezifischen Aspekt "3Rs Bottlenecks in animal disease models". Einladung - Registration Form |
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| Neues Projekt (März 2008) |
 | Kultivierte Fisch Hepatozyten als Beihilfe zur Bestimmung der Bioakkumulation von metabolisierten Fremdstoffen. Ein Beitrag zum Ersatz oder zumindest zur Reduktion der heutigen Bioakkumulations-Bestimmungen mit Fischen Prof. Dr. Helmut Segner, Fisch- und Wildtiermedizin, Universität Bern Die Voraussage der Biokonzentration von Fremdstoffen in vitro ist dann unzuverlässig, wenn diese metabolisert werden. Im vorliegenden Projekt wird versucht, die Kulturen von isolierten Hepatozyten von der Regenbogenforelle soweit zu standardisieren, dass diese für eine Metabolisierung in vitro von Prüfchemikalien verwendet werden können. Die Metabolisierungskapazität der Kulturen wird mit 5 verschiedenen Referenz-Chemikalien charakterisiert. Projekt 108-07 |
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| Projektabschluss (März 2008) |
 | Entwicklung eines in-vitro Systems zur Modellierung der Bioakkumulation von neutralen, ionisierbaren und metabolisch aktiven Schadstoffen in Fisch. PD Dr. Beate Escher, Umwelttoxikologie, EAWAG , Dübendorf. Für die Abklärung von Umweltrisiken wird die potentielle Biokonzentration von Chemikalien im Fisch bestimmt (OECD Test 305). Dazu werden sehr viele Fische benötigt. Das in-vitro System PAMPA (parallel artificial membrane permeability assay) wurde in diesem Projekt weiterentwickelt. Mit der gewählte Kunststoffmembran (Polydimethylsiloxan), einer optimierte Rührtechnik (Sauerstoffversorgung) und den entsprechenden Berechnungsmethoden gelang es, Diffusionsbedingungen zu simulieren, wie sie in den Kiemen von Fischen vorliegen. Die Permeabilitäten von 14 Referenzsubstanzen korrelierten gut mit den an lebenden Fischen gemessenen Eliminationsgeschwindigkeiten. Ausnahmen bildeten Stoffe, die im Fisch metabolisiert werden. Projekt 100-06 |
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| Projektabschluss (März 2008) |
 | In vitro Replika der inneren Lungenoberfläche für das Studium von Interaktionen zwischen Partikeln und Lungenzellen (Epithelzellen-Makrophagen). Prof. Dr. phil. nat. Marianne Geiser Kamber, Anatomisches Institut, Universität Bern. In diesem Projekt wurden die Methoden zur Kultivierung von Trachealepithel-Explantaten und Makrophagen aus Schweine-Lungen entwickelt. Damit wird es möglich, die schädigende bzw. therapeutische Wirkung von Nanopartikeln in der Lunge in vitro abzuklären. Infolgedessen kann auf Inhalationsstudien im Tier (meist Nager) verzichtet werden, oder zumindest lässt sich die Anzahl solcher Studien drastisch reduzieren. Zur Charakterisierung der Wirkung von Aerosolen wurden an den Zellen morphologische und physiologische Veränderungen gemessen u.a. der Zilienschlag, die Ausschüttung von Zytokinen und das Ausmass des nekrotischen Zelltodes (LDH). Diese Untersuchungen werden im Rahmen des länderübergreifende POLYOSA Projektes weitergeführt. Projekt 89-03 |
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| Neue Präsidentin des Stiftungsrats (Januar 2008) |
 | Am 6. Dezember 2007 hat der Stiftungsrat Frau Christine Egerszegi-Obrist, FDP Ständerätin und Vize-Präsidentin der Stiftung, zur neuen Präsidentin gewählt, nachdem er vom Rücktritt von Herrn Dr. Hugo Wick als Präsident und Stiftungsrat, unter bester Verdankung der geleisteten Dienste, Kenntnis genommen hatte. Stiftungsrat |
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| Neue Stiftungsrätin (Januar 2008) |
 | Am 6. Dezember 2007 hat der Stiftungsrat Frau Silvia Matile-Steiner, lic. iur., avocate, F. Hoffmann-La Roche AG, Basel, als neues Mitglied des Stiftungsrats gewählt, nachdem er vom Rücktritt von Herrn Dr. Peter Heer als Stiftungsrat, unter bester Verdankung der geleisteten Dienste, Kenntnis genommen hatte. Stiftungsrat |
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| Projektabschluss (Januar 2008) |
| Entwicklung eines QSAR Modells zur Klassierung und Voraussage der Toxizität von Entkoppler der Atmungskette Die Toxizität von Umweltchemikalien kann auf einer Störung des Energiestoffwechsels in den Zellen (Entkoppler der oxidativen Phosphorylierung) beruhen. Für solche Substanzen konnte eine quantitative Struktur-Aktivitäts Beziehung (QSAR) berechnet werden. Damit kann die Toxizität dieser Chemikalien rechnerisch abgeschätzt und auf einen wesentlichen Teil der Tierversuche verzichtet werden. Projekt 95-05 |
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| Projektabschluss (Januar 2008) |
 | Untersuchung der bakteriellen Infektionen an einem Nichtsäugersystem Es gelang, die Virulenz von Bakterien an einzelligen Amoeben (Dictyostelium) zu bestimmen. Es wurde eine übereinstimmende Virulenz von ausgewählten Bakterien bei Amoeben und Nagern festgestellt. Bei Amoeben und bei Säugern sind dieselben Gene an den Abwehrmechanismen beteiligt. Viele der schwerstbelastenden Infektionsversuche können damit ersetzt werden.
Die Ergebnisse wurden im Bulletin 36 allgemein verständlich zusammengefasst. Projekt 90-03 |
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| Die Wirt-Pathogen Interaktion kann in Amoeben untersucht werden anstatt an Versuchstieren. (Januar 2008) |
 | 3R-Info Bulletin 36 Experimente mit Mäusen und Ratten, in welchen die Virulenz von Bakterien untersucht wird, sind für die Tiere sehr belastend. Im Bulletin wird zusammenfassend aufgezeigt, dass viele dieser Untersuchungen ebenso gut an Amoeben (Dictyostelium) aber auch an Fliegen (Drosophila melanogaster) oder an Würmern (Caenorhabitis elegans) durchgeführt werden können. Das Amoeben System ist sehr einfach zu handhaben und kann an die speziellen Ansprüche der Bakterien (z.B. auch Fisch Pathogene) angepasst werden. 3R-Info Bulletin 36 |
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| Medienkonferenz vom 29. 8. 2007 (September 2007) |
 | 20 Jahre Stiftung Forschung 3R „Gute Forschung mit weniger Tierversuchen“ Am 29. August 2007 präsentierte sich die Stiftung Forschung 3R in Bern den Medien und stellte die neue 3R-Broschüre vor.Hugo Wick, Präsident der Stiftung, Frau Christine Egerszegi, Nationalratspräsidentin und Vize-Präsidentin der Stiftung, Thomas Hartung, Direktor ECVAM, Hans Wyss, Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen und Thomas Cueni, Generalsekretär Interpharma, beleuchteten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel 20 Jahre pionierhafte Forschungsförderung und Dialog im Dienste des Tierschutzes und der Wissenschaft. Zu den Presseunterlagen (PDF) | zur Medienmitteilung (PDF) |
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| Wissenschaftliche Jubiläumstagung: 3Rs = Better Science (September 2007) |
 | Aus Anlass ihres 20-jährigen Wirkens luden die Stiftung Forschung 3R und die Schweizerische Gesellschaft für Versuchstierkunde am 3./4. September 2007 zusammen mit dem Verein für Aus- und Weiterbildung in der Versuchstierpflege und der Interessengemeinschaft der Tierpflegerinnen und des technischen Personals zu einer wissenschaftlichen Tagung an die Universität Zürich-Irchel. An den zwei Tagen besuchten über 400 Personen die Veranstaltung. Insgesamt 39 Referenten präsentierten Vorträge und leiteten Workshops.Die 3R Sessionen, die von der Stiftung Forschung 3R organisiert wurden, besuchten über 260 Personen. Die 14 eingeladenen Referenten verstanden es, die interdisziplinäre Thematik spannend zu vermitteln. Photos der Tagung |
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| Die Vorträge in Kurzfassung (September 2007) |
 | Alle Referate wurden den Teilnehmern der Jubiläumstagung „20 Jahre Stiftung Forschung 3R“ - „20 Jahre Schweizerische Gesellschaft für Versuchstierkunde“ in Kurzfassungen abgegeben. Der erste Tag der Veranstaltung war dem Thema „Humane Endpoints“ gewidmet. In zwei parallelen Sessionen und 4 Workshops wurden Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht. Am zweiten Tag ging es um die 3R in allen Facetten. Die Kurzfassungen der Vorträge sind in einem 70 Seiten umfassenden Heft zusammengefasst. Ab Seite 29 finden sich die Präsentationen der 3R Sessionen. Zum Booklet Kurzfassungen (PDF) |
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| Neue 3R Broschüre (August 2007) |
 | Gute Forschung mit weniger Tierversuchen Die Broschüre präsentiert die 3R Grundsätze (replace, reduce, refine), deren Umsetzung seit 20 Jahren von der Stiftung Forschung 3R gefördert wird, aus aktueller Sicht in einer allgemeinverständlichen Publikation. Auf 36 Seiten werden Problematik und Grenzen des Ersetzens von Tierversuchen durch alternative Methoden, bisher Erreichtes sowie zukünftige Möglichkeiten und Erwartungen behandelt. Die Broschüre kann beim Sekretariat der Stiftung in deutsch, französisch oder englisch kostenlos bezogen werden. Anfragen an: secretary.3r@bluewin.ch. Broschüre (PDF) |
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| Sonderausgabe von ALTEX (August 2007) |
 | Aus Anlass „20 Jahre Stiftung Forschung 3R“ wurden in einer Sonderausgabe von ALTEX Berichte über erfolgreich abgeschlossene sowie laufende Projekte zusammengefasst. Redaktion: Peter Maier und Franz P. Gruber Die 20 ausgewählten Projekte, die im Verlaufe der 20-jährigen Aktivität der Stiftung zustande kamen, belegen die Nachhaltigkeit der Unterstützung. Die Kurzfassungen der laufenden 17 Projekte weisen auf die in Zukunft erwarteten Ergebnisse hin. Die Sonderausgabe kann beim Sekretariat der Stiftung kostenlos bezogen werden. Anfragen an: secretary.3r@bluewin.ch. Sonderausgabe von ALTEX (PDF) |
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| Neues Projekt (Juli 2007) |
 | Evaluation of an in vitro model to identify host parameters associated with virulence of Toxoplasma gondii strains. Dr. S. D’Souza and V. Marambudi, Pasteur Institut, Brüssel, Belgien Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit beim Menschen. Sie wird durch den Parasiten Toxoplasma gondii verursacht. Die Virulenz von Toxoplasma gondii Stämmen soll in Kulturen mit menschlichen Darmzellen bestimmt werden. Zur Zeit steht zur Bestimmung der Virulenz nur ein Mäusetest zur Verfügung. Dieser könnte in Zukunft durch den Zellkulturen-Test ersetzt werden. Projekt 107-07 |
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| Neues Projekt (Juli 2007) |
 | Standardization and Prevalidation of MucilAir: A novel in vitro model of the human airway epithelium for testing acute and chronic effects of chemical compounds. Dr. S. Huang, Epithelix Sàrl, Genf Eine weltweit anerkannte Toxizitätsprüfung von Chemikalien kann nur mit validierten Tests durchgeführt werden. Zur Prüfung der Lungentoxizität wurde von der Firma Epithelix ein Kultursystem mit Zellen des menschlichen Lungenepithels entwickelt (MucilAir). Dieses in vitro Verfahren muss in einem ersten Schritt eine Prevalidierung bestehen, damit es von ECVAM in ein europaweites Validierungsverfahren aufgenommen wird. Erst als validiertes Verfahren kann es dann praktisch angewendet werden, z.B. im REACH-Programm der EU. Projekt 106-07 |
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| Jahresbericht 2006 veröffentlicht (Juni 2007) |
 | Am 26. März 2007 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2006 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2006 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Fr. 726 000.- wurden für Forschungsbeiträge ausbezahlt Jahresbericht 2006 | PDF-Version |
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| Der Stoffaustausch zwischen Blut und Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit kann in kultivierten Zellen untersucht werden (Mai 2007) |
 | 3R-Info Bulletin 35 Prof. Dr. Gert Fricker und seine Mitarbeiter Dr. Valeska Reichel und Dr. Carsten Baehr entwickelten ein Zellkultursystem, welches weitgehend die Zellbarriere im intakten Organismus (Choroid plexus Epithel) simuliert. Deshalb kann der Austausch von Stoffen zwischen Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit und Blut in vitro untersucht und in vielen Fällen auf Untersuchungen am Tier verzichtet werden. 3R-Info Bulletin 35 | Projekt 91-04 |
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Jubiläumstagung „20 Jahre Stiftung Forschung 3R“ und “20 Jahre Schweiz. Gesellschaft für Versuchstierkunde“ (Mai 2007) |
 | 3.-4. September 2007, in Zürich Die Tagung an der Universität Zürich-Irchel aus Anlass: 20 Jahre Stiftung Forschung 3R und 20 Jahre Schweiz. Gesellschaft für Versuchstierkunde wird gemeinsam durchgeführt mit dem Verein für Aus- und Weiterbildung in der Versuchstierpflege und der Interessengemeinschaft der Tierpflegerinnen und des technischen Personals. Anmeldung zur Tagung: Die Anmeldung hat über die Website der SGV zu erfolgen. Der aktuelle Stand des Programms kann hier abgerufen werden.
Wenn Sie nur am Dienstag 4. 9. 2007 teilnehmen möchten, nicht SGV Mitglied sind und keine Bestätigung für die anerkannte Weiterbildung benötigen, übernimmt die Stiftung die Tagungsgebühr. Bitte melden Sie sich trotzdem an, damit Sie mit dem Namensschild Zutritt haben.
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| Das NEMO-Netzwerk erweitert sich zu einem europäischen Netzwerk (Mai 2007) |
 | Das Netzwerk für NEMO (Non-mammalian Experimental Models for the study of bacterial infections) verbindet Arbeitsgruppen, welche Studien über bakterielle Infektionen an Nichtsäuger Organismen (Amöben, Drosophila) durchführen. Im Februar 2005 haben 5 Forschungslabors an Universitäten in der Schweiz und Frankreich das Netzwerk mit Unterstützung durch die Stiftung Forschung 3R begründet. 2006 und 2007 fanden Tagungen statt und wurde eine Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen initiiert. Dieses Netzwerk soll nun auf ganz Europa ausgeweitet werden.Interessenten kontaktieren: Prof. Dr. Pierre Cosson, Département de physiologie cellulaire et métabolisme Centre Medical Universitaire 1 rue Michel Servet, CH-1211 Genève 4, Suisse Ziele und Aktivitäten des NEMO-Netzwerks |
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| Neues Projekt (Februar 2007) |
 | Establishment of an in vitro system for the prediction of the degree of virulence of classical swine fever virus isolates Dr. med. vet. Nicolas Ruggli, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) Mittelhäusern Bricht die Schweinepest (CSF) aus, wird als Vorsichtsmassnahme die ganze Herde getötet. Eine differenzierte Diagnostik der Virulenz ist daher nötig. Es wird versucht, diese Virulenz in Zellkulturen zu bestimmen. Dann müssten keine Schweine mehr dafür verwendet werden. Projekt 105-06 |
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| Neues Projekt (Februar 2007) |
 | Development of in vitro strategies to propagate and characterize hemotrophic mycoplasmas Prof. Dr. med. vet. Regina Hofmann-Lehmann, Universität Zürich Die Infektiosität von Haemoplasmen für Mensch und Tier muss weiter abgeklärt werden. Damit keine Tiere für die Gewinnung dieser zellwandfreien Bakterien eingesetzt werden müssen, werden Zellkultur-Methoden entwickelt, um die Haemoplasmen anzureichern. Projekt 104-06 |
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| Neues Projekt (Februar 2007) |
 | An in vitro Model of Central Nervous System Infection & Regeneration: Neuronal Stem Cells as Targets of Brain Damage & Regenerative Therapies in Bacterial Meningitis Prof. Dr. med. Stephen Leib, Universität Bern Die bakterielle Meningitis beim Menschen verursacht oft Hirnschäden und führt auch zu Todesfällen. Damit therapeutische Massnahmen entwickelt werden können, müssen die Mechanismen besser untersucht werden. Diese werden zur Zeit im Tierversuch durchgeführt. Mit Hilfe von kultivierten neuronalen Stammzellen und Organschnitten, isoliert aus Ratten, könnte zumindest ein Teil dieser Untersuchungen in vitro durchgeführt werden. Projekt 103-06 |
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| Mit Zellen aus den Gefäßwänden läßt sich in vitro die Blutgerinnung hemmen (Januar 2007) |
 | 3R-Info Bulletin 34 Dr. Yara Banz und PD Dr. Robert Rieben von der Universität Bern gelang es, die natürliche antikoagulierende Wirkung von Endothelzellen in Zellkulturen zu erhalten. Damit wird es möglich, bestimmte Fragen ohne Tierversuche zu beantworten. 3R-Info Bulletin 34 | Projekt 81-02 |
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| Neuer Vorsitzender des Expertenausschusses (Januar 2007) |
 | Am 19. Dezember 2006 hat der Stiftungsrat, unter bester Verdankung der geleisteten Dienste, vom Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden, Herrn Dr. Alfred Schweizer, aus dem Expertenausschuss Kenntnis genommen. Als neuer Vorsitzender des Expertenausschusses wurde Herr Prof. Dr. sc. nat. ETH Peter Maier, wissenschaftlicher Berater der Stiftung Forschung 3R, gewählt. Expertenausschuss |
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| Wechsel im Expertenausschuss (Januar 2007) |
 | Am 19. Dezember 2006 hat der Stiftungsrat, unter bester Verdankung der geleisteten Dienste, vom Rücktritt von Herrn PD Dr. Franz P. Gruber, aus dem Expertenausschuss Kenntnis genommen. An seine Stelle wurde als neues Mitglied des Expertenausschusses Frau Susanne Scheiwiller, Biologin, Co-Geschäftsführerin FFVFF, Zürich, gewählt. Expertenausschuss |
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| In der englischen, deutschen und der schweizerischen Presse wird Durchbruch beim Ersatz von Tieren gewürdigt (November 2006) |
 | 3R Projekt 79-01 In der Publikation von T. Kröber und P.M. Guerin von der Universität Neuchâtel, Institut für Zoologie, die vor kurzem erschienen ist, wird beschrieben, wie Zecken in vitro gefüttert werden können. T. Kröber and P.M. Guerin (2006) An in vitro feeding assay to test acaricides for control of hard ticks. Pest Management Science. 63, 17-22. In den on-line Pressevorschauen von Télévision Suisse Romande und TIMESONLINE am 6. November 2006 sowie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 3. Januar 2007 wurde die Forschungsarbeit als Durchbruch beim Ersatz von Tieren dargestellt. 3R-Info Bulletin 27 | Projekt 79-01 |
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| Voraussage der allergischen Reaktion gegenüber Arzneimitteln in vitro (September 2006) |
 | 3R-Info Bulletin 33 Prof. Dr. W. Pichler, Inselspital, Bern, zeigt auf, dass auch Substanzen, welche nicht als Hapten-Träger-Komplex vorliegen, die T-Zellen zur Teilung anregen; d.h. Substanzen sind immunogen, allein auf Grund ihrer chemischen Struktur. 3R-Info Bulletin 33 | Projekt 80-01 |
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| Weiterbildung im Bereich Tierversuche (Juni 2006) |
 | Der 3R-Trainings Kurs wurde mit dem Thema Schmerzerkennung erweitert. Die von der Stiftung Forschung 3R auf dem Internet angebotene – von den kantonalen Behörden anerkannte – Weiterbildung im Bereich 3R wurde mit dem Thema „Postoperative Schmerzerkennung bei Tieren“ erweitert. Verfasser ist Prof. P. Flecknell, Universität Newcastle. weiter... | 3r-training.tierversuch.ch |
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| Datenbank für Serumfreie Zellkulturen (SEFREC) (Juni 2006) |
 | Suchen sie Zellkulturmedien oder Zelllinien für serumfreie Kultivierungssysteme? Möchten sie ein neues, serumfreies Medium ankündigen? Für solche Informationen steht ab sofort eine interaktive Datenbank allen interessierten Personen auf dem Internet zur Verfügung. weiter... | www.sefrec.com |
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| Anwendung von nicht invasiven Methoden in Tierversuchen für die Untersuchung von Lungenweg Erkrankungen. (Mai 2006) |
 | 3R-Info-Bulletin 32 Dr. N. Beckmann, Novartis Pharma, Basel, zeigt am Beispiel der Asthma-Forschung, wie die Anwendung des MRI die Tierzahlen im Versuch drastisch reduzieren, die Belastung der Tiere vermindern und die Versuchsdauer verkürzen kann. 3R-Info Bulletin 32 | Projekt 82-02 |
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| Jahresbericht 2005 veröffentlicht (Mai 2006) |
 | Am 21. März 2006 hat der Stiftungsrat den Jahresbericht 2005 über die Tätigkeit der Stiftung im Jahre 2005 verabschiedet und die Jahresrechnung genehmigt. Fr. 540 000.- wurden für Forschungsbeiträge ausbezahlt Jahresbericht 2005 |
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| Projektabschluss (April 2006) |
 | Induktion einer T-Zell vermittelten Immunreaktion gegen Arzneimittel und deren Metabolite in vitro. Prof. Dr. Werner Pichler, Inselspital, Bern Die Ergebnisse zeigen, dass das immunogene (und auch allergene) Potential eines zukünftigen Medikaments mit einem T-Zell Aktivierungstest erfasst werden kann. Der Test mit menschlichen Zellen muss noch weiter entwickelt werden, bevor er routinemässig in der präklinischen Sicherheitsprüfung eingesetzt werden kann. Projekt 80-01 |
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| Projektabschluss (April 2006) |
 | Kultivierung in vitro der Neospora caninum und Toxoplasma gondii Oozysten Prof. Dr. Andrew Hemphill, Universität Bern Das endgültige Projekt-Ziel war es, für Untersuchungen mit Neospora caninum und Toxoplasma gondii Oozysten, diese Stadien des Erregers in Zellen in vitro und nicht mehr in Hunden kultivieren zu müssen. Die dazu notwendigen Grundkenntnisse wurden mit dem Projekt erweitert und der Weg zur Erreichung des Forschungszieles geebnet. Projekt 85-03 |
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| Wechsel im Expertenausschuss (April 2006) |
| Am 21. März 2006 hat der Stiftungsrat, unter bester Verdankung der geleisteten Dienste, vom Rücktritt von Herrn Prof. Dr. Max Gassmann, Institut für Physiologie, Universität Zürich-Irchel, aus dem Expertenausschuss Kenntnis genommen. Als neues Mitglied des Expertenausschusses wurde Herr Dr. Kurt Lingenhöhl, Laborleiter bei Novartis Pharma AG (Novartis Institutes for Biomedical Research) gewählt. Expertenausschuss |
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| Änderung der Richtlinien: Was wird nicht unterstützt? (April 2006) |
| Gesuche für die Entwicklung oder Verbesserung von Testmethoden im Bereich der regulatorischen Toxikologie werden nur unterstützt, wenn es sich um ein neues Konzept oder um die Entwicklung einer neuen Methode handelt, die in ein nachfolgendes internationales Validierungsverfahren Eingang finden (Anhang). weiter... |
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| Neues Projekt (März 2006) |
 | Entwicklung eines in-vitro Systems zur Modellierung der Bioakkumulation von neutralen, ionisierbaren und metabolisch aktiven Schadstoffen in Fisch PD Dr. Beate Escher, EAWAG, Dübendorf Von Chemikalien, welche neu auf den Markt gebracht werden, ist innerhalb der Toxizitätsprüfung auch die Bestimmung der Biokonzentration in Fischen gemäss OECD Richtlinie 305 erforderlich. Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass diese Bestimmungen ohne Fische mit Hilfe eines zu adaptierenden künstlichen Membransystems erfüllt werden können (parallel artificial membrane permeability assay = PAMPA). Dieser vereinfachte Ansatz sollte die in vivo Situation gut darstellen, weil bei den Fischen der Hauptaufnahme Weg durch (passive) Diffusion über die Kiemen erfolgt. Projekt 100-06 |
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| Neues Projekt (März 2006) |
 | Organotypische Hirnschnitte als in vitro Modell zur Untersuchung der immunologisch bedingten Gewebeschäden und deren Reparatur bei der Multiplen Sklerose. Prof. Dr. med. Norbert Goebels, Universitätsspital Zürich Die verantwortlichen Prozesse, welche zur Entstehung der Multiplen Sklerose führen, sind noch weitgehend unbekannt. Als Tiermodell wird das EAE (experimental autoimmune encephalomyelitis) Modell verwendet. Dieses Tiermodell kann aber nicht alle Aspekte der Erkrankung darstellen. Mit Hilfe von organotypischen Schnitten des Hirns von Mäusen, ergänzt mit elektrophysiologischen Messungen könnten die fehlenden Aspekte in vitro untersucht werden und einen grossen Teil der EAE Versuche ersetzen. Projekt 101-06 |
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| Neues Projekt (März 2006) |
 | Kontrollierte Blutperfusion von isolierten Rattenherzen: Ersatz der Herztransplantation an Ratten. Dr. Anna Bogdanova, Universität Zürich Die pathologischen Vorgänge, welche bei einer Ischämie (komplette Hypoxie) und nachfolgender Durchblutung (z.B. im Hirn und im Herz) ablaufen, sind noch nicht vollständig abgeklärt. Damit diese Untersuchungen ohne Tierversuche durchgeführt werden können (heterotopische Herztransplantation), ist für die viel kleineren Herzen der Nager und für die Perfusion mit Blut (extrakorporale Perfusion) eine Herz-Lungen Maschine notwendig. Diese soll mit diesem Projekt entwickelt werden. Projekt 102-06 |